Der Juni ist voller Aktion: Vif ist beim Hoesch Parkfest mit der Gymnastikgruppe, bei Klangvokal mit der Gruppe „Heimatmelodie“ und beim  Münsterstraßenfest dabei (hier mit dem VMDO zusammen)

Oma woher kommst DU? Du singst so schön…

Die Präsentation am 7.6.2019 – ein schönes Ereignis mit etwa 50 Gästen und Freunden, wenig Reden, viel Gesang und einem tollen Büffet. Der Wodka, Lachs und Kaviar durften nicht fehlen.

Grußwort von Minister Stamp

 

Die Protagonistinnen

Unheil gehts zum Anschauen: zu bestellen auch unter vifdo@web.de

Woher kommst du Oma_WEB

KRÖNENDER ABSCHLUSS DER WANDERUNG – DIE AUSSTELLUNG „GLÜCKAUF IN DEUTSCHLAND“ IN BERLIN BEI DER NRW-LANDESVERTRETUNG BEIM BUND

Die Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ wandert nun in ihrem vierten Jahr durch die Region. Sie war an 24 Orten zu Gast, in Kulturzentren verschiedener Städte, bei der IGBCE, in Schulen und Industriemuseen, zur Nacht der Industriekultur auf Zollverein, bei der BAGSO, dem Bundeskongress der Senioren, bei den Recklinghäuser Festspielen, in der LWL Zentrale in Münster, in der Zeche Dorstfeld zum Bundesweiten Tag des Offenen Denkmals, bei der LiteraTürk in Essen, im Landtag NRW, bei der Abschiedsveranstaltung „Danke Kumpel“ in Hamm  und schließlich vom 18.2.2019 in Berlin bei der Landesvertretung NRW beim Bund.

Minister Laumann begrüßte die über 150 Gäste und würdigte den Beitrag der Bergleute aus der Türkei für den Aufbau unseres Landes. Frau Dr. Waltz, Kuratorin, informierte über den Hintergrund und die Mission dieser Ausstellung als Beitrag zur Integrationsdebatte, und die RAG Stiftung sorgte mit einem kernigen Auftritt des Ruhkohle-Chors zur zünftigen Stimmung.

Alle anwesenden Zeitzeugen, die Porträtierten der Ausstellung, die Herren Recep Celikoğlu, Hasan Demirci, Halit Güner, Zeki Kanag, Murtaza Karaoğlu, und Bekir SarIkaya kamen zu Wort und berichteten im Dialog über Schmerz und Erfolg ihrer Wanderung nach Deutschland. Auch ihre Ehefrauen, Birsen Celikoğlu, Anne Demirci, Gülten Güner, Gabi Kanag, Münevver Karaoğlu und Hatice SarIkaya wurden gewürdigt. Später standen sie den Schülerinnen eines Aachener Gymnasiums und Landtagsabgeordneten Rede und Antwort.

Zum Abschluss wurde das Bergmannslied gesungen – mit Schnaps natürlich!

Wir danken vor allem Herrn Stuhldreier und Frau Tangermann für diese schöne Gelegenheit!

Das war ein krönender Abschluss!

Die Ausstellung kann immer noch gebucht werden – nach Absprachen im ViF vifdo@web.de.

 

Eine erfreuliche Meldung: NRW Stiftung fördert den Druck unseres geplanten neuen Biografiebuches  „Oma woher kommst Du – Du singst so schön“

Herr Blind, Botschafter der NRW Stiftung überreichte am 1. Februar 2019 Frau Schmidt den großen Scheck in den Räumen des Vereins. Unsere Protagonistinnen waren fast alle anwesend!

Herr und Frau Blind, die Botschafter der NRW Stiftung hörten aufmerksam zu und fanden, dass die neue Einwanderungsgeschichte sehr interessant zu werden verspricht. Nachdem Fotografien und Dokumente gesammelt wurden, wie wir an der Wand sehen können, wird als nächster Schritt eine Schreibwerkstatt geplant, um gemeinsam authentische Texte zu schaffen. Für die nächsten Etappen  suchen wir noch weitere Mittel für die die Designaufgaben, Layout, Fotografiebearbeitung – alles in allem fehlen neben den im letzten Jahr gesammelten Geldern aus Preisen und Spenden  noch etwa 4.000 €. Wir hoffen das Buch nun bis zum 1. Mai der Öffentlichkeit vorstellen zu können.

Unser Neujahrsbild 2019:

Die Aktiven im Vif – Teilnehmerinnen des aktuellen Projektes „Spurensuche“ 

(Fast alle)
Foto: Cornelia Suhan
Wir konnten in diesem Jahr ein weiteres Projekt zur Erinnerungskultur und Migrationsgeschichte erfolgreich abschließen: die Geschichte der Frauen unserer türkischen Bergleute aus dem Projekt „Glückauf in Deutschland“, ein Buch mit dem Titel „Wir hier oben – Ihr da unten“ (s.u.). Zeuginnen des letzten Jahrhunderts, sowohl Opfer unfreiwilliger Wanderungen innerhalb Europas als auch freiwillige Zuwanderer nach Deutschland. Die traumatische Erfahrung des Krieges, das Sterben, das Hungern, die Angst vor dem Faschismus vor allem bei den jüdischen Menschen – die Vertreibung unter Stalin, aber auch die hoffnungsvolle Aufbauarbeit danach – teilen sie mit vielen anderen Menschen in der Welt, Europa und Deutschland.
Ihre zentrale Botschaft an ihre Kinder und Enkel ist in einem kleinen Heftchen festgehalten:
„Vergesst nicht, woher ihr kommt, seid tolerant, respektiert den Anderen…Aber vor allem wünschen wir Euch und für uns alle, das Frieden bleibt. Wir haben zu viel Schlimmes im Krieg mitansehen müssen.“
Diese Botschaft möchten wir an unsere Freundinnen, Freunde, Leser und Förderer weitergeben.
Nadeschda Hagin, Walentina Metzler, Ljuba Schmidt      
 für den Vorstand
Viktoria Waltz
für die Projektgruppe Erinnerungskultur

Das Buch zum Ende des Bergbaus, einzigartig aus der Sicht der Bergmanns-Frauen.

Lesungen sind erwünscht – zunächst in der Auslandsgesellschaft in Dortmund, demnächst auf der „Literatürk“ in Essen in der Zentralbibliothek

„Wir hier oben – Ihr da unten“ – das Buch der Bergmannsfrauen im letzten Jahr des Ruhrbergbaus!“ Bestellungen an:

Verein für Internationale Freundschaften e.V. Flurstraße 70, 44135 Dortmund, oder 0231-815443 (AB), oder  vifdo@web.de  gegen Rechnung, pro Stück 10€

 ViF – Verein für Internationale Freundschaften- ist eine Initiative von Migranten und Migrantinnen aus verschiedensten Ländern seit 1987!

Seit 1987 ist der Verein für Internationale Freundschaften e.V., ViF Dortmund, unermüdlich im Einsatz für

  • die Anerkennung und Gleichberechtigung der Migranten und Migrantinnen, gegen jegliche Diskriminierung in der Gesellschaft
  • die gleichberechtigte Beteiligung der Migranten und Migrantinnen an der sozialen, kulturellen und politischen Gestaltung der Gesellschaft, v.a. Dortmunds
  • die Anerkennung der besonderen Lebensleistung und entsprechender Bedürfnisse der älteren Migrantinnen und Migranten für ein Leben und Altwerden in Würde auch in Dortmund.

In den bisher dreißig Jahren hat ViF sich in das Geschehen in Dortmund eingebracht, sich mit vielen vernetzt, kritisierte, machte Vorschläge, forderte, lud zu Veranstaltungen ein, nahm an Kongressen Teil, war in Arbeitsgruppen aktiv, veröffentlichte, gab Interviews, schrieb Artikel, machte Ausstellungen.  ViF wurde zur Heimat vieler Menschen unterschiedlichster Herkunft, auch deutscher Freundinnen und Freunde, zunächst in der Westhoffstraße in Räumen des DPWV unter Herrn Kroner, dann in den Räumen der städtischen Seniorenbegegnungsstätte in der Flurstraße – ein Raum für gemeinsames, internationales Leben, Lernen, Spielen, Singen und Feiern.

„Grenzenlos aktiv“ bleiben wir bis heute am Ball der Zeit, gesund, guter Laune ! VIF ist 31!

Auch 2019 immer aktiv – unsere Spezialität: Biografien der Migrantinnen und Migranten!

Schauen Sie auf https://vifdo.files.wordpress.com/2016/08/entarisi10.jpg?w=450den Ausstellungsfilm!

Die Ausstellung kann gebucht werden über vifdo@web.de, dort sind auch die Bedingungen zu erfahren

Wo überall war die Ausstellung?

Die 

 


Gruppe-ausschnitt

76 Jugendliche, 14,15 Jahre alt, noch minderjährig, kamen am 24. November 1964 aus der Türkei nach Dortmund, Castrop und Datteln in den Bergbau. Mehr erfahren

  Vif hat Hilfe unter vielen anderen:

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