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Westfälischer Anzeiger würdigt Familie Karaoglu mit „Glückauf in Deutschland“ und „Wir hier oben – Ihr da unten“

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Leider zu selten nimmt die Presse wahr, was der Verein für Internationale Freundschaften ViF zur Erinnerungskultur der Einwanderungsgeschichte des Ruhrgebietes und der Region um Dortmund beiträgt. Aber hier ein gutes Beispiel:

Westfälischer Anzeiger, Bergkamen 4. April 2018

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„Raus aus dem Spießerglück“ Halit Güner als Zeitzeuge der 60er Jahre im LWL Freilichtmuseum Detmold

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Am 29. März war Eröffnung der Ausstellung, die einen anderen Blick auf die „68er“ richten will, indem sie das Alltagsleben in den 60er Jahren mit verschiedensten Zeitzeugen zu erhellen versucht: eine Zeit zwischen Moderne und Aufbruch auf der einen Seite und Tradition und Verharrung auf der anderen. Natürlich gehört auch Migration in diese Zeit und der ViF wurde gefragt, ob es nicht aus unseren Reihen einen Beitrag geben könnte. Der tragbare Koffer Plattenspieler im Stübchen der Pestalozzifamilie von Halit Güner in Dortmund Marten fand Interesse und anhand dieses typischen Gerätes des „Aufbruchs in die Moderne“, mit dem die Glückauf Jungs damals sowohl den Beatles als auch Zeki Müren lauschten, wurde in die Ausstellung mit Halits Geschichte aufgenommen!!! Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober in Detmold zu sehen. Bei schönem Wetter ein Ort für Familienausflüge!!!

Jahreshauptversammlung am 23.2. bestätigt Vorstand und entlastet Vorstand und Kassiererin

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Die Mitgliederversammlung war gut besucht, über 30 Stimmberechtigte waren anwesend.

Ljuba Schmidt eröffnete die Versammlung. Doris Siegel wurde zur Protokollantin gewählt. Luba Schmidt gab einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins im Jahre 2017, Nadeschda Hagin erläuterte den Kassenbericht. Beide Prüfer, Taissia Fischer und Zeki Kanag, der vorab sein ok gegeben hatte, empfahlen die Annahme des Kassenberichtes. So geschah es einstimmig, ebenso wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Als neuer Prüfer wurde Halit Günter anstelle von Zeki Kanag gewählt.

Die Versammlung wurde vorschriftsmäßig beendet und anschließend wurden die anstehenden Geburtstage gefeiert.

 

„Wir hier oben Ihr da unten“ Vif Neuerscheinung auf der Leipziger Buchmesse 2018!

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Wir waren dabei!

In Halle 4 am Gemeinschaftsstand der Kleinverlage wurde auch unser Buch „Wir hier oben Ihr da unten“ präsentiert. Welch eine Chance! Das Thema Ruhrgebiet, das letzte Jahr des Ruhrbergbaus und die Rolle der Bergmannsfrauen in dieser Region, derjenigen, die aus der Türkei kamen und derjenigen, die einen türkischen Bergmann heirateten – also auch die Migrationsgeschichte waren präsent.

Eröffnung von „Glückauf in Deutschland“ im Landtag großer Erfolg

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Am 22.Februar startete die Wanderausstellung im Landtag NRW. Sie wird dort bist zum 9. März zu sehen sein. RTL1NRW und SAT1NRW gingen auf Sendung. Auch Kosmo war dabei. (videos unter http://www.rtl-west.de/ und https://www.sat1nrw.de?s=Schicht imSchacht)

Hier der Bericht von der Eröffnungsveranstaltung aus dem Landtag

Aus Landtag NRW

Und ein paar Fotos, Fotografin Cornelia Susan

Kleine Feier zum Erscheinen von „Wir hier oben Ihr da unten!“

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Die Grippe grassiert und nicht alle konnten kommen. Dennoch war es eine schöne kleine Feier mit Zukunftsvisionen und Glückwünschen.

Hier ein paar Fotos

 

„Wir hier oben – Ihr da unten“ im Geschichtswettbewerb Hau rein! angemeldet!!!

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Die Geschichte der Frauen unserer „Glückauf  in Deutschland“ Bergmänner nimmt Formen an. Zentrale Fotos sind gemacht, die Interviews geschrieben, das Manuskript schon fast fertig. Die einzigartige Geschichte von Bergmannsfrauen, die, deutscher oder türkischer Herkunft, in den 70er Jahren  türkische Bergleute geheiratet haben, macht Geschichte im letzten Jahr des Ruhrbergbaus und macht die Bergbaugeschichte und die Einwanderungsgeschichte unserer Region erst „komplett“.

Deshalb haben wir unser Manuskript kurz vor dem Ende der Bewerbungsfrist beim 7. Geschichtswettbewerb des Forum Geschichtskultur an Ruhr und Escher eingereicht!

Glückauf!!!!

Bilder zum Fototermin bei klirrender Kälte

Biografien der Bergmannsfrauen aus „Glückauf in Deutschland“: mit Voller Kraft laufen die Vorbereitungen. Die NRW Stiftung und die Westfalen Initiative tragen wesentlich zur Förderung bei!!! Danke!

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Die Bergbaugeschichte des Ruhrgebietes geht 2018 zu Ende. Wir mischen  uns ein und bringen die Biografien der Bergmannsfrauen ein, die türkische Bergleute geheiratet haben, deutscher wie türkischer Herkunft. Auch ihre Geschichten sind Geschichte: vom Leben in und mit zwei Kulturen, von Schwierigkeiten, von Traurigkeiten  und Einsamkeit, aber auch von Hoffnungen, „Gewinnen“, Erfolgen und glücklich Sein.

Inzwischen haben sich die Frauen mehrfach getroffen. Es wurden Interviews geführt, Porträt-Fotos und Inszenierungen  begonnen. Die Konzeption steht.

Bis zum Ende des Jahres wollen wir möglichst weit gekommen sein. Unser Ziel ist die Veröffentlichung auf der Ausstellungseröffnung von „Glückauf in Deutschland“ am 20. Februar 2018, um dort das Buch der Frauen präsentieren zu können. Das Projekt ist bei dem Geschichtswettbewerb „Hau Rein“ angemeldet . Die NRW Stiftung Heimat Kultur Natur fördert den gesamten Druck. Die Westfalen Initiative übernimmt auch eine guten Teil. Die Finanzierung ist noch nicht ganz perfekt, auch daran wird noch gearbeitet.

ViF fehlen noch  4.000,oo €  –   Spenden gesucht! Stichwort „Spurensuche – Bergmannsfrauen“ . Bitte teilen Sie uns Ihren Sepndenwunsch mit über:  vifdo@web.de. Wir freuen uns über jeden, auch einen kleinen Betrag!!!

Hier ein Eindruck von unserem letzten Treffen am 14.12.2017

Die Atmosphäre war sehr heiter und solidarisch. Immer wieder kommen Geschichten hoch, wird gelacht oder auch mit Ernst und Melancholie der früheren Zeiten gedacht. Die Planung eines Gruppenfotos ist gar nicht so einfach. Alle sind in den Vorbereitungen zu Weihnachten und Neujahr verstrickt, eine Dame will zurück in die Türkei um dort das Neue Jahr mit ihrem Mann zu feiern. Keine einfache Sache.

Aber wir sind sicher: „Ihr da Unten – Wir da Oben“, das wird ein wichtiger Beitrag zur Spurensuche der Migrationsgeschichte des Ruhrgebietes!

Eine wunderbare 30-Jahr-Feier, viele Freunde und alte Bekannte haben mitgefeiert

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Fast hundert Gäste  waren begeistert – ein gelungenes Fest.!!!

Die erste Überraschung kam für die Mitglieder: die Broschüre mit ihren Fotos und Statement war fertig und erst einmal waren alle begeistert, sich gedruckt zu sehen, verbunden mit einer kurzen Einführung in die Geschichte des Verein. So gingen die letzten Vorbereitungen locker von der Hand, bis die Gäste kamen.

Es gab viel Prominenz;  Freunde und Freundinnen aus alten Tagen waren anwesend, die von Ljuba Schmidt aus dem Vorstand freundlich lächelnd und mit einem Glas Sekt begrüßt wurden: Herr Pohlmann vom Sozialdienst Senioren der Stadt Dortmund, Herr Kannenberg und Frau Kalamaijka vom Senioren Beirat, Frau Strothmann vom Senioren Begleitdienst der Stadt,  Herr  Kersting vom Stadtarchiv, Herr Hesse von Miadoki, Frau Kaiser vom DPWV Dortmund, Herr Kleinschmidt vom Hans Hansmann Haus, Frau Parussel vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte MKK, Kollegen und Kolleginnen vom Vorstand des Verbandes soziokultureller MigrantenselbstorganisationenVMDO, und viele mehr. Herr Kannenberg und Frau Dressler Döhmann, Leiterin der Kielhornschule, sprachen kurze Grußworte.

Herr Pohlmann holte weit aus und breitete die Geschichte der Seniorenarbeit, die Schwierigkeiten und die Bedeutung der Migrantenbetreuung und die Geschichte des ViF, den er schon lange begleitet, vor den Zuhörern aus. Den ältesten Jubilaren, der erste Vorsitzende Ismet Koşan und Sandra Alberti, wurden Blumen zum Dank für ihre lange Arbeit überreicht. Dann wurden Sofi Olshevska und Hadi Kamişli, die den Verein danach lebendig gehalten hatten, geehrt.

Zwei Kurzfilme von 1995 und 2000 erfreuten vor allem die, die noch alte Gesichter erkannten, und gaben Zeugnis von der langen Tradition des Vereins, der sich von Beginn an mit der Lage der Migranten Senioren, ihren Bedürfnissen und Wünschen auseinandergesetzt hat.

Dann gab es eine kurze Überraschung: Viktoria Waltz wurde von den Männern der Ausstellung „Glück auf in Deutschland“ für ihre Arbeit an der Ausstellung zum „Ehrenknappen“ geschlagen.

Der nächste Programmpunkt waren Beiträge von Mitgliedern aus ihrer jeweiligen Heimat: Lydia trug Gedanken zu ihrer Heimat Azerbeidjan vor, Frieda erzählte ihre Geschichte der Vertreibung nach Sibirien, Walentina und Ljuba berichteten von ihrer Heimat Kasachstan und Nadja brachte kenntnisreich Informationen zum Kohlengebiet ihrer Heimat in Sibirien und hatte sogar ein Stück Anthrazit aus der Gruppe von dort dabei. Der Chor Heimatmelodie ergänzte diese Beiträge durch Lieder aus den Herkunftsländern in russischer Sprache und alles endete mit dem Lied „Glückauf der Steiger kommt“. Hadi, Fatma und Sofie sangen spontan ein türkisches Volkslied, bei dem alle Familienmitglieder unserer Bergleute kräftig mitsangen.

Die griechische Combo untermalte das ganze Program mit Liedern an der Bouzouki wann immer eine Pause eintrat und animierte  die Gäste zum singen und sogar tanzen. Ismet musste einfach mit Luba ein Tänzchen wagen, das ist schon Tradition.

Mit einem reichhaltigen Büffet, Wein Wodka, Säften und einer Tombola klang das schöne Fest aus.

Wir danken allen, die diese Feier ermöglicht haben, voran dem DPWV NRW und Herrn Leipp, der Stadt Dortmund, Herrn Pohlmann, der Alevitischen Gemeinde Eving und unseren Mitgliedern, Freunden und Freundinnen, die so liebevoll für die Tombola, die Ausstellung und das reichhaltige Buffet gesorgt haben!!!

Und nun Ein paar Eindrücke

Die Gäste

Grußworte und Blumen

Alte Freunde und Blumen für die Vorstandsmitglieder der ersten und zweiten Stunde

Mitglieder tragen vor

Musik und Büffet, Ausstellung und Tombola

Und nun die Überraschung für den Ehren-Knappen Viktoria

Dinslaken – Erinnerungen und Begeisterung für Glückauf in Deutschland

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Am 17. November ging die Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ in die Neutorgalerie in Dinslaken. Ein interessanter Raum, halbdunkel, Industrieraum, gab den Bildern und Tafeln  der Ausstellung eine besondere, feierliche Atmosphäre. An den Wänden waren Fotografien der Zeche Lohberg und des Pestalozzidorfs Lohberg aus dem Stadtarchiv zu sehen – eine gute Idee!

Dinslaken mit Ankündigung

Bei großem Publikumsandrang und vielen „Ehemaligen“, Kollegen der Porträtierten, die wie sie 1964 ins Ruhrgebiet kamen, aber nach Lohberg geschickt worden waren, die sich zu einem Wiedersehen einfanden, wurde die Ausstellung vom Bürgermeister und dem Integrationsratsvorsitzenden  eröffnet. Eine Gruppe Flüchtlinge aus einem Integrationskurs war anwesend und ließ sich mit den Bergleuten fotografieren und deren Geschichte erzählen. Frauen aus der Flüchtlingsgruppe hatten ein köstliches arabisches Buffet bereit gestellt. Die Reden hoben die Bedeutung des Erinnerns hervor und machten die Geschichte dieser ehemaligen Jugendlichen zu einem Beispiel für heute – ob es um Integration und die Rahmenbedingungen geht, um eine soziale Wohnungspolitik oder generell um den Aufbruch der Bergbaustädte wie Dinslaken in heutiger Zeit. Eine gelungene Eröffnung, dank großer Anstrengungen der Stadt und vor allem der federführenden Koordinatoren der Dinslakener Flüchtlingshilfe, Frau Betke.

Ein paar Schnappschüsse von diesem Abend

Dinslaken Kapelle

Die Bergwerkapelle Niederrhein durfte nicht fehlen

Disnlaken Integratiosnkurs

Die Flüchtlingsgruppe

Dinslaken mit der Integratiosnsekretöroin?

Wiedersehen mit Kollegen