Archiv der Kategorie: Ausstellung „Glückauf in Deutschland“

Eröffnung der Internationalen Woche: ViF mit dem VMDO auf dem Münsterstraßenfest

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Leider hat es furchtbar geregnet und kalt war es auch. Aber was solls, die Stimmung auf den Bühnen war gut, die vielen verschiedenen Gesangs- und Tanzgruppen taten ihr Bestes um gute Laune zu verbreiten. Das Spektrum der Teilnehmer reichte wie immer von den tollsten Speisen aus aller Herren Länder bis zu den Informationen der vielen Initiativen und Institutionen in unserer Stadt, die im weitesten Sinne mit Flüchtlingen, Integration  und Kulturangeboten zu tun haben. Da musste der VMDO, der Verbund der Dortmunder Migrantenorganisationen  dabei sein.  ViF mit kleiner Abordnung  brachte seinen Beitrag mit Infos zur Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ und der neusten Broschüre zur „Kultursensiblen Seniorenstadt- und Politik“. Infos und Broschüre sind über info@web.de zu bestellen.

 

 

DortBunt: ein schöner Auftritt von ViF mit der Szenariobroschüre „Kultursensible Pflege“

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Am Sonntag,  7. Mai,  bei schönstem Wetter, war ViF mit einem Informationsstand und den neuen „Rollups“ dabei: der Vorstand und viele Mitglieder wollten die bunte Atmosphäre genießen. Der Chor Heimatmelodie war auf der Bühne und ViF neben dem Integrationsrat präsent mit seinen Broschüren und Informationen zum ViF Programm in der Internationalen  Begegnungsstätte, zur Wander-Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ und zu dem immer wieder aktuellem Thema: „Kultursensible Altenpflege“. ViF war neben den vielen Institutionen, Büros, Vereinen wohl der einzige Seniorenverein, und zwar international aufgestellt! Die Broschüre ist (nebenbei gesagt) auch im ViF zu erhalten. Darin wird mit dem Mittel des Szenarios, hart an der Realität und mit einer hoffnungsvollen Vision über die heutige Situation unserer Alten Migranten und eine denkbare Zukunft deutlich gemacht.

 

ViF auf dem Hansaplatz

Kurzmitteilung

Mit der Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ ist der Verein für Internationale Freundschaften ViF e.V. in Dortmund nicht nur Preisträger des Wettbewerbes „Engagement in NRW 2016 geworden, sondern wurde aus NRW vorgeschlagen und aktuell auch für den „Deutschen Engagementpreis 2017“ nominiert!

Allein die „Nominierung für den deutschen Engagementpreis bedeutet eine weitere Würdigung Ihres vorbildlichen Engagements“ heißt es in der Mitteilung an uns.  Wir freuen uns herzlich über diese Würdigung und hoffen natürlich bei den Preisträgern dabei zu sein, wenn sie am 5.12.2017 veröffentlicht werden.

Diese Würdigung gilt nicht nur dem Verein sondern wir verstehen dies auch als eine Würdigung der Leistungen der 1. Generation, die den Ruhrbergbau und die Region nach den ersten Nachkriegsjahren mit aufgebaut und hier das Leben mit bestimmt hat. Die in der Ausstellung  als Zeitzeugen porträtierten ehemaligen Berglehrlinge und Bergmänner stehen ja stellvertretend für Tausende von Männern und auch ihrer Frauen, die nicht nur große wirtschaftliche  Leistungen erbracht haben, sondern persönlich mit Kulturschock, Ungewissheit und Unsicherheit fertig geworden sind und erfolgreich den Spagat zwischen zwei Heimaten, zwei Kulturen gelebt und ihren Kindern und Enkeln eine Zukunft geschenkt haben.

Ab dem 12. September kann noch sechs Wochen lang für den Publikumspreis abgestimmt werden.

Also „Glückauf“!

 

ViF mit „Glückauf“ für den „Deutschen Engagementpreis 2017“ nominiert!

„Glückauf “ beim Bundes-Jahreskongress der Integrations-Beauftragten im Kongresszentrum der Westfalenhalle 2017

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Am 3. und 4. April fand der Bundeskongress aller Integrationsbeauftragten in Dortmund  im Kongresszentrum der Westfalenhalle statt.

Neben interessanten Vorträgen und Workshops gab es ein buntes Nebeneinander von den vielen Integrationsaktivitäten in Dortmund und Umgebung auf dem „Markt der Möglichkeiten“. Auch ViF war mit seinem neuen „Rollup“, den  neuen Flyern, der Gesundheitsbroschüre  und drei Ausstellungstürmen der Ausstellung „Glückauf in Deutschland “ vertreten.

Halit Grüner nutzte die Gelegenheit für ein Foto mit der beliebten Bundesbeauftragten für Migration Aydan Özoğuz.

Halit Güner und Aydan Özoguz

Halit Güner mit Frau Özogur

Im Denkmal Rathaus Oberhausen – ein Riesenerfolg!

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Am 3. März kam die Ausstellung nach Oberhausen in das expressionistische Rathaus aus rotem Backstein – eine Ikone der Bergbauarchitektur im Ruhrgebiet.
Der Verein Pro Wohnen, der Historische Verein, die Integrationsbeauftragten, der Integrationsrat und das Kulturbüro hatten gemeinsam diese Schau ermöglicht. Das Bergwerksorchester Niederrhein sorgte dieses Mal mit einer Sängerin für gute Stimmung. Ein Gruppe syrischer junger Männer, die im Projekt Kurbel auf eine neuen Beruf vorbereitet werden, waren besondere Gäste, die gern mit dem OB posierten und auch mit einem unserer Protagonisten.

 

Vorab gab es eine Presseerklärung und unter dem genau richtigen  Motto: Schreiben Sie Geschichte! Das ist auch unser Mission an die Migranten und Migrantinnen: Schreiben Sie Geschichte, werden Sie Teil der urbanen Migrationsgeschichte!

Engagement-Preis, NRW-Sonderpreis 2016 ging an Vif mit der Wanderausstellung „Glückauf in Deutschland“

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"Glückauf in Deutschland" Auswahl Mai 2016

„Glückauf in Deutschland“ Auswahl Mai 2016

Stolze Vertreter der Projektgruppe im ViF

Halit Güner und Murtaza Karaoglu für die Projektgruppe im ViF  mit NRW-Stiftungspräsident Voigtsberger bei der Preisverleihung

 

Unglaublich!

Unter mehr als hundert Einsendungen wurde Vif mit seiner Wanderausstellung „Glückauf in Deutschland“, eine Spurensuche zur Geschichte der Migration, hier von ehemals Jugendlichen Einwanderern, die 1964 mit 14, 15 Jahren zur Lehre in den Bergbau kamen,  „Engagierter des Monats Mai in NRW“ ausgesucht!

Am 9.2. kam es zur Endauswahl in Düsseldorf im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport zur Endauswahl ! Neben den vielen wunderbaren Engagement-Ideen und neben drei wundervollen und kreativen Flüchtlings-Initiativen, für gemeinsames Gärtnern, Laufen für eine Guten Zweck und „Freischwimmen“ unbegleiteter Jugendlicher, erhielten die „Senioren“ im ViF eine besondere Würdigung ihres Engagements für ihre Geschichte von Integration und Leben in der Fremde durch den NRW Sonderpreis 2016!

Wir waren  zunächst skeptisch mit unserer Berglampe angereist – ob wir bei den Auslobungen dabei sein werden?

Zunächst dachten wir, die wir – stellvertretend für den Vorstand, die Mitglieder  und  des Projektes – dabei waren, dass wir angesichts der zunächst noch einmal vorgestellten schönen, kreativen Ideen andere Gruppen gar keine Chance hätten. Als erste wurde das erste Projekt „Green Fair Planet“ durch die stellv. Landes-Integrationsvorsitzende NRW, Ksenija Sakelšek  für seinen Gemeinschafts-„Paradiesgarten“ und „Fremde werden Freunde“ belobigt. Es erhielt den Publikums-Preis!

Den Sonderpreis »Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe« des Integrationsministeriums erhielt der Verein Aix-la-Sports e. V. aus Aachen. Die »Nichtschwimmerausbildung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge« wurde von Minister Rainer Schmeltzer ausgezeichnet. Neben dem sicheren Schwimmen können junge Geflüchtete dort Gemeinschaft erfahren, Sprachkompetenz erwerben und Freunde finden.

Familien-Ministerin Kampmann zeichnete die Gruppe Lebenswert in Duisburg und ihr Projekt „Integration Läuft“ aus. Ein Lauftreff für Geflüchtete. „Gelingende Integration ist keine „Sprintstrecke“, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Marathonlauf“ sagt Pater Tobias. Er ist selbst Marathonläufer und läuft mit seinen neuen Marathonläufern in ganz Europa für einen guten Zweck, Hilfe für andere Hilfesuchende. Wir hörten erstaunliche Zahlen: “ 3 Stunden und 7 Minuten war der Rekord eines Jungen aus Ghana!

Als Herr H.K. Voigtsberger, Staatsminister a.D und Stiftungspräsident der NRW Stiftung über die Integrationsleistungen der älteren Generation, über ihre Jugenderfahrungen in der Fremde, über Hilfen, über Mut und Würde, die Pestalozzidörfer ansprach … da wurde es uns klar: wir sind dabei!

Auch wir mussten nach vorne auf die Bühne – mit unserer Lampe!!! Und dann? Der Moderatorin Maria Bakker hatte wir im ViF wissen lassen; wenn wir eine Preis bekommen und die Lampe angezündet ist, dann singen wir natürlich auch „Glückauf der Steigre kommt …“ , das alte Bergmannslied. Die den Abend begleitende Musikgruppe stimmte das Lied an, Viktoria Waltz rannte zu ihrem Rucksack und holte das notwendige Zubehör: kleine Schnapsfläschchen, die wir vorsorglich am Hauptbahnhof gekauft hatten – „egal mit welchem Ergebnis wir wieder zurückfahren, der Schnaps wird uns in jedem Fall guttun! „.  So sangen wir mit musikalischer Begleitung die erste und die letze Strophe von „Glückauf“, reichten  den Schnaps in die erste Reihe an Familien-Ministerin Kampmann, Arbeits- und Integrations-Minister Schmelzer  und die NRW-Vertreter und bedankten uns so für diese tolle Auszeichnung! Gelungen!

Zufriedene Heimfahrt

Wir danken allen aufs Herzlichste , die uns bis heute unterstützt haben und natürlich die Jury für diesen wundervollen Engagement-Preis. Es ermutigt uns, in dieser Richtung weiterhin aktiv zu sein! Und wir laden alle Senioren und Seniorinnen, vor allem aber die Migranten und Migrantinnen unter ihnen, selbst bewußt auf die Spurensuche zu gehen und die Geschichte der Einwanderung in Deutschland zu bereichern!

Und hier die große Feier:

Sogar die  Dortmunder Presse konnten wir auf uns aufmerksam machen, schließlich ist der Preis doch auch ein Glück für die Stadt und alle Migranten in unserer Region

Sogar die Dortmunder Presse konnten wir auf uns aufmerksam machen, schließlich ist der Preis auch ein Glück für die Stadt und alle Migranten in unserer Region!!!

 

 

Eröffnung „Glückauf in Deutschland“ in Herten mit vielen ehemaligen türkischen „Gastarbeiterfamilien“ im Glashaus

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Am Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr, wurde die Wanderausstellung „Glückauf in Deutschland“ in der Rotunde des Kulturzentrums „Glashaus“ Herten für das Hertener Publikum eröffnet. Darunter befanden sich viele ehemalige „türkische Gastarbeiter“ dieser ehemals größten Zechenstadt Europas. Viele ihrer Kinder und Enkel haben sich an dieser gelungenen Veranstaltung als „Integrationshelferinnen“ beteiligt, sorgten mit einem Frühstücksbuffet für das Wohlergehen der Zuschauer und überreichten den Veranstaltern und unseren Protagonisten Geschenke zur Erinnerung an diesen Tag.

Musikalisch wurde der Morgen durch einen Saz-Spieler mit bekannten türkischen Volksliedmelodien begonnen und später kam die Bergwerkskapelle Ost wieder zur Untermalung der verschiedenen Beiträge vom stellvertretenden Bürgermeister, dem Integrationsvorsitzenden der Stadt Herten und der Kuratorin zu einem gelungenen Einsatz.

Ganz besonders hervorzuheben war die Idee, eine Wandzeitung einzurichten, an der ehemalige Bergleute Fotos, Zitate, Zeitungsartikel und Erinnerungsstücke anbringen konnten. Noch wurde sie nicht allzu eifrig genutzt. Aber die Ausstellung wird bis zum 17.2. in der Rotunde zu sehen sein. Da gibt es noch genug Gelegenheit und auch Interesse, die Spurensuche in Herten mit viel mehr Motivation und eigenen Dokumenten und Fotografien voranzubringen! Damit erfüllt sich eine Idee dieser Wanderausstellung, nämlich Impuls für eine lokale Geschichtsschreibung zur Migration aus der Hand der Betroffenen zu sein!!!

Eindrücke von der Veranstaltung:

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Einstimmiger Beschluss: „Glückauf“willkommen in Dinslaken:

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Am 1. Februar waren die Projektgruppe „Spurensuche“ im ViF zur Sitzung des Integrationsrates in Dinslaken eingeladen, um das Projekt „Glückauf in Deutschland“ vorzustellen.

Das Bergwerk Lohberg in Dinslaken blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück und war bis zu seiner Stilllegung 2006 eine der größten Anlagen des deutschen Steinkohlebergbaus. In Lohberg entstand 1950 die erste  Pestalozzisiedlung, ein Lebens- und Wohnmodell für Jugendliche Lehrlinge der Nachkriegszeit.

Auch unsere Protagonisten aus der Ausstellung Glückauf , die 1964 als Jugendliche aus der Türkei zur Lehre in den Bergbau kamen, sind in später gebauten Pestalozzidörfern untergebracht und versorgt worden, wo sie – soweit entfernt von zuhause – neue Eltern, eine „Mama“ und einen „Vater“ fanden. Einige der 1964 eingereisten jungen Türken kamen nach Lohberg und Murtaza Karaoğlu z.B. hatte hier viele Freunde und kam oft von Dortmund hierher zu Besuch. Ledigenwohnheim und Pestalozzidorf bestehen noch heute. Es lassen sich sicher noch Zeitzeugen finden, die aus jenen Tagen berichten können. Darüber hinaus können Jugendliche und Schüler in Gesprächen mit den damals in Ausbildung  befindlichen jungen Türken zum Thema Ausbildung, Förder-Bedingungen, Lebens-Ziele und Wünsche, interessante Gespräche führen.

So sahen die Mitglieder des Integrationsrates eine sinnvolle Verbindung zum Thema der Ausstellung und eine Chance, Geschichte und Zukunftsperspektiven auch in Dinslaken an dieser Ausstellung lebendig werden zu lassen. Wir freuen uns über den einstimmigen Beschluss und auf eine schöne Ausstellung in 2017.

 

1964, Ankunft türkischer Jugendlicher in der 1. Pestalozzisiedlung

1964, Ankunft türkischer Jugendlicher in der 1. Pestalozzisiedlung . und im Dachgeschoss die Jungen im „Dreibettstübchen

1964: die ersten türkischen Lehrlinge vor dem Dorfhaus

1964: die ersten türkischen Lehrlinge vor dem Dorfhaus (Fotos aus: Vormbrock, Karl (Hg) 1952: Heimat und Heimstätten, Deutscher Heimatverlag Bielefeld-Bethel)

ViF mit „Glückauf “ beim Jahresempfang der IGBCE in Kamen

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Am 20. Januar war ViF beim Jahresempfang der IGBCE. Tradition und Aufbruch spiegelten sich bei diesem Empfang. Kämpferisch traten die jungen Gewerkschafter auf, sprachen sich aus für mehr soziale Gerechtigkeit und eine aktive Gewerkschaft. Die Knappen-Vereine und viele ältere Bergleute waren Symbol für die Leistungen der älteren Generation, deren Beitrag zur Entwicklung dieses Landes gewürdigt wurde.Tatsächlich ist dieses Ereignis ein willkommene Gelegenheit sich zu treffen, Freunde wiederzusehen und zu feiern.

Vif nahm die Gelegenheit wahr, über die Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ zu informieren und Kontakte zu  knüpfen. Durch Vermittlung der IGBCE Hamm ist das ALLEE-Zenrum in Hamm an der Ausstellung interessiert und wird sie mit Erzähl-Salon und anderen Kultur-Events zu einem würdigen Bergbaugeschichtserlebnis gestalten.

 

 

 

Erlebnisreicher Tag, der 13.12.2016: Lünen Eröffnung und Premiere „Schicht im Schacht!“

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Einfach  großartig dieser Tag:

Ausstellungseröffnung in Lünen im Rathaus mit vielen Besuchern  und hochkarätigen Gästen

Filmpremiere in Essen

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Vorbereitungen, Büffet, Bücher, Plakate, Kataloge

Um 15 Uhr begann die Eröffnung der Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ im Rathaus Lünen. Acht der neun „Jungen“ saßen auf der OB-Bank, nur Arif Sarıkaya fehlte, dessen Tochter ihn vertrat. Es sprachen Grußworte der Kulturdezernent Horst Müller-Baß, der Vorsitzende des Integrationsrates Gürbüz Demirhan, der Generalkonsul der Türkischen Republik aus Essen, Mustafa Kemal Base, Guntram Schneider, Minister a.D. und Schirmherr der Ausstellung, und Dr. Viktoria Waltz vom ViF führte in Aspekte der Ausstellung ein. Dr. Aysun Aydemir, Integrationsbeauftragte der Stadt Lünen, moderierte die Veranstaltung mit ihrem herzlichen Lachen und viel Herzenswärme.

TUNAHAN ÜNGÖREN, Schüler der Overbergschule, 4. Klasse, trug das Gedicht vor „Ich bin ein Baum“.

 

Und wieder lag die Musikalische Begleitung mit großem Schwung beim Werksorchester Bergwerk Ost. Am Ende der Grußworte und Redebeiträge gab es Geschenke für die „Jungs“ und Ehrengäste: Trophäen von Lünen, Bergbaugegenstände, Fotos und einen Kunstkalender mit Szenen aus dem Bergbau des Künstlers und ehemaligen Steiger Wolfgang Base, der sogar anwesend war.

„Dies war die schönste Eröffnung, die wir je erlebt haben“ – das war die einhellige Meinung der Teilnehmer. Jeder der „Jungs“ kam zu Wort und trug zu einem Teil ihrer Geschichte Lebendiges bei. „Eine afrikanische Redensart besagt: die Geschichte des Löwen´wird vom Jäger erzählt. Hier haben die Löwen selbst gesprochen!“ bemerkte ein Zuhörer, ein ehemaliger türkischer Kumpel. Und die zweite Besonderheit dieser Ausstellung wurde in den drei Stunden deutlich: das Erzählen des Erlebten regt auch Andere an, man erinnert sich und findet Parallelen.

Bei Büffet und Getränken, gespendet von Ihsan Kavak und seiner Lünener Firma, gingen die Gespräche weiter.

FILMPREMIERE SCHICHT IM SCHACHT

Von Lünen aus ging es weiter in die Lichtburg, dem Premierenkino in Essen zur Vorführung des Films „Schicht im Schacht“ von Gisbert Bartels, einem engagierten Film über den Ruhrbergbau nach 1945 „Eine Hommage an die Bergleute“ – so der Untertitel. Wir waren WDR Ehrengäste und Halit Günter und Zeki Kanag, Porträtierte in diesem Film, standen nach der Vorführung mit vielen anderen auf der Bühne. Gemeinsam mit dem ebenso porträtierten Bergwerkschor in schwarzen Knappenuniformen wurde „Glückauf der Steiger kommt“ gesungen, um anschließend mit Büffet und Getränken die Filmpremiere zu feieren. Bewegende Bilder, bewegende Momente!

Halit Günter und Zeki Kanag in der Mitte auf der Bühne unter den Protagonisten des Films!

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Die Ehrengäste mit dem Regisseur auf der Bühne (heller Anzug links Halit Günter, neben ihm Zeki Kanag

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Aus der Pressekonferenz

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