Archiv der Kategorie: Spurensuche

Kleine Feier zum Erscheinen von „Wir hier oben Ihr da unten!“

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Die Grippe grassiert und nicht alle konnten kommen. Dennoch war es eine schöne kleine Feier mit Zukunftsvisionen und Glückwünschen.

Hier ein paar Fotos

 

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„Wir hier oben – Ihr da unten“ im Geschichtswettbewerb Hau rein! angemeldet!!!

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Die Geschichte der Frauen unserer „Glückauf  in Deutschland“ Bergmänner nimmt Formen an. Zentrale Fotos sind gemacht, die Interviews geschrieben, das Manuskript schon fast fertig. Die einzigartige Geschichte von Bergmannsfrauen, die, deutscher oder türkischer Herkunft, in den 70er Jahren  türkische Bergleute geheiratet haben, macht Geschichte im letzten Jahr des Ruhrbergbaus und macht die Bergbaugeschichte und die Einwanderungsgeschichte unserer Region erst „komplett“.

Deshalb haben wir unser Manuskript kurz vor dem Ende der Bewerbungsfrist beim 7. Geschichtswettbewerb des Forum Geschichtskultur an Ruhr und Escher eingereicht!

Glückauf!!!!

Bilder zum Fototermin bei klirrender Kälte

Biografien der Bergmannsfrauen aus „Glückauf in Deutschland“: mit Voller Kraft laufen die Vorbereitungen. Die NRW Stiftung und die Westfalen Initiative tragen wesentlich zur Förderung bei!!! Danke!

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Die Bergbaugeschichte des Ruhrgebietes geht 2018 zu Ende. Wir mischen  uns ein und bringen die Biografien der Bergmannsfrauen ein, die türkische Bergleute geheiratet haben, deutscher wie türkischer Herkunft. Auch ihre Geschichten sind Geschichte: vom Leben in und mit zwei Kulturen, von Schwierigkeiten, von Traurigkeiten  und Einsamkeit, aber auch von Hoffnungen, „Gewinnen“, Erfolgen und glücklich Sein.

Inzwischen haben sich die Frauen mehrfach getroffen. Es wurden Interviews geführt, Porträt-Fotos und Inszenierungen  begonnen. Die Konzeption steht.

Bis zum Ende des Jahres wollen wir möglichst weit gekommen sein. Unser Ziel ist die Veröffentlichung auf der Ausstellungseröffnung von „Glückauf in Deutschland“ am 20. Februar 2018, um dort das Buch der Frauen präsentieren zu können. Das Projekt ist bei dem Geschichtswettbewerb „Hau Rein“ angemeldet . Die NRW Stiftung Heimat Kultur Natur fördert den gesamten Druck. Die Westfalen Initiative übernimmt auch eine guten Teil. Die Finanzierung ist noch nicht ganz perfekt, auch daran wird noch gearbeitet.

ViF fehlen noch  4.000,oo €  –   Spenden gesucht! Stichwort „Spurensuche – Bergmannsfrauen“ . Bitte teilen Sie uns Ihren Sepndenwunsch mit über:  vifdo@web.de. Wir freuen uns über jeden, auch einen kleinen Betrag!!!

Hier ein Eindruck von unserem letzten Treffen am 14.12.2017

Die Atmosphäre war sehr heiter und solidarisch. Immer wieder kommen Geschichten hoch, wird gelacht oder auch mit Ernst und Melancholie der früheren Zeiten gedacht. Die Planung eines Gruppenfotos ist gar nicht so einfach. Alle sind in den Vorbereitungen zu Weihnachten und Neujahr verstrickt, eine Dame will zurück in die Türkei um dort das Neue Jahr mit ihrem Mann zu feiern. Keine einfache Sache.

Aber wir sind sicher: „Ihr da Unten – Wir da Oben“, das wird ein wichtiger Beitrag zur Spurensuche der Migrationsgeschichte des Ruhrgebietes!

Dinslaken – Erinnerungen und Begeisterung für Glückauf in Deutschland

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Am 17. November ging die Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ in die Neutorgalerie in Dinslaken. Ein interessanter Raum, halbdunkel, Industrieraum, gab den Bildern und Tafeln  der Ausstellung eine besondere, feierliche Atmosphäre. An den Wänden waren Fotografien der Zeche Lohberg und des Pestalozzidorfs Lohberg aus dem Stadtarchiv zu sehen – eine gute Idee!

Dinslaken mit Ankündigung

Bei großem Publikumsandrang und vielen „Ehemaligen“, Kollegen der Porträtierten, die wie sie 1964 ins Ruhrgebiet kamen, aber nach Lohberg geschickt worden waren, die sich zu einem Wiedersehen einfanden, wurde die Ausstellung vom Bürgermeister und dem Integrationsratsvorsitzenden  eröffnet. Eine Gruppe Flüchtlinge aus einem Integrationskurs war anwesend und ließ sich mit den Bergleuten fotografieren und deren Geschichte erzählen. Frauen aus der Flüchtlingsgruppe hatten ein köstliches arabisches Buffet bereit gestellt. Die Reden hoben die Bedeutung des Erinnerns hervor und machten die Geschichte dieser ehemaligen Jugendlichen zu einem Beispiel für heute – ob es um Integration und die Rahmenbedingungen geht, um eine soziale Wohnungspolitik oder generell um den Aufbruch der Bergbaustädte wie Dinslaken in heutiger Zeit. Eine gelungene Eröffnung, dank großer Anstrengungen der Stadt und vor allem der federführenden Koordinatoren der Dinslakener Flüchtlingshilfe, Frau Betke.

Ein paar Schnappschüsse von diesem Abend

Dinslaken Kapelle

Die Bergwerkapelle Niederrhein durfte nicht fehlen

Disnlaken Integratiosnkurs

Die Flüchtlingsgruppe

Dinslaken mit der Integratiosnsekretöroin?

Wiedersehen mit Kollegen

 

 

DortBunt: ein schöner Auftritt von ViF mit der Szenariobroschüre „Kultursensible Pflege“

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Am Sonntag,  7. Mai,  bei schönstem Wetter, war ViF mit einem Informationsstand und den neuen „Rollups“ dabei: der Vorstand und viele Mitglieder wollten die bunte Atmosphäre genießen. Der Chor Heimatmelodie war auf der Bühne und ViF neben dem Integrationsrat präsent mit seinen Broschüren und Informationen zum ViF Programm in der Internationalen  Begegnungsstätte, zur Wander-Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ und zu dem immer wieder aktuellem Thema: „Kultursensible Altenpflege“. ViF war neben den vielen Institutionen, Büros, Vereinen wohl der einzige Seniorenverein, und zwar international aufgestellt! Die Broschüre ist (nebenbei gesagt) auch im ViF zu erhalten. Darin wird mit dem Mittel des Szenarios, hart an der Realität und mit einer hoffnungsvollen Vision über die heutige Situation unserer Alten Migranten und eine denkbare Zukunft deutlich gemacht.

 

ViF auf dem Hansaplatz

Ismet Koşan – Artbeiterdichter 80 Jahre! Vor 30 Jahren erster Vorsitzender des Vereins

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Ismet und der Verein für Internationale Freundschaften, das ist nicht zu trennen. Zu seinem Jubiläum haben wir ein kleines Büchlein mit seinen Gedichten erstellt. Es wird in das Archiv des Fritz-Hüser-Instituts für Arbeiterkultur aufgenommen werden.

imsetbiuch

Eine ViF-Broschüre 2016/17, gefördert durch den VMDO

ISMET KOşAN  –   EIN LEBEN „ZWISCHEN LYRIK UND PROSA“

Ismet Koşan hat keine Hochschule besucht, nur wenig Jahre in der Grundschule in der Türkei. Er wuchs in dem kurdischen Dorf Şampaşa, Region Erzincan auf, das durch das Militär zerstört wurde. Den Kindern ermöglichten er und seine Frau das Studium.

Die Landwirtschaft seines Vaters reichte nicht, er folgte 1963 seinem Bruder nach Europa, zunächst nach Belgien. Ihm war damals nicht klar, was ihn erwarten würde: schwerste Arbeit unter Tage im Kohlenstaub. Schließlich brachte er seine Familie nach Dortmund und fand eine Stelle bei Hoesch in Dortmund an der Dünnblechwalze. 23 Jahre arbeitete Ismet auf der Westfalenhütte, war Vertrauensmann. Er war Aktivist und Gewerkschaftler, gründete die Gruppe „Gelbe Hand“ und ging mit 58 Jahren in die Frühverrentung.

Auch danach, um „Nachhaltigkeit“ bemüht, fand er andere Aktivisten aus der Hochschule, den Kreisen der Gewerkschaft und der Antirassismusbewegung für Zukunftsaufgaben. Gemeinsam gründeten sie 1987 den ViF um kulturelle und politische Beständigkeit und einen Treff punkt zur Beratung und zur politischen und sozialen Unterstützung der jetzt „Rentner“ gewordenen Migranten der ersten Stunde, den „Gastarbeitern“, zu schaffen.

Er fand in Sandra Alberti die richtige Partnerin und mit vielen anderen begannen sie mit einem Versammlungsraum in der Westhoffstraße beim damaligen DPWV Geschäftsführer Herrn Kroner, der die Idee sympathisch fand, dass sich die Migranten nun selbst organisierten, sich in der Stadt zeigen, einmischten und ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren und zu gestalten begannen.

Die Altenbegnungsstätte in der Flurstraße nahe Borsigplatz wurde schließlich Heimat des Vereins mit seinen vielfältigen Aktivtäten, alles selbst organisiert. Ismet blieb lange Zeit Vorsitzender, fand weitere Partner wie Sofie Olshevska, Hadi Kamişli und immer wieder Sandra Alberti für die Leitung und Weiterentwicklung des Vereins.

Ismet Koşan ist lebendige Migrationsgeschichte, lebende Biografie, ein aktiver Teil der Dortmunder Nachkriegsgeschichte. Er war selbst ein interessierter Beobachter seiner neuen Welt, beschrieb sie, teilte seine Gefühle mit anderen, schrieb sie nieder. Seine Gedichte und Prosatexte sind ein Zeugnis Dortmunder Arbeiterliteratur – Ismet Koşan, Arbeiterdichter

Sein Verein für Internationale Freundschaften möchte seine Texte im Rahmen des Projektes „Spurensuche“ für die Stadt und die Gesellschaft öffentlich machen. Wir möchten ihm mit diesem kleinen Druck für die vielen gemeinsamen Jahre danken.

Und so wurde gefeiert (Fotos Arena Sinek-Sviko, Echo Vielfalt)

Erlebnisreicher Tag, der 13.12.2016: Lünen Eröffnung und Premiere „Schicht im Schacht!“

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Einfach  großartig dieser Tag:

Ausstellungseröffnung in Lünen im Rathaus mit vielen Besuchern  und hochkarätigen Gästen

Filmpremiere in Essen

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Vorbereitungen, Büffet, Bücher, Plakate, Kataloge

Um 15 Uhr begann die Eröffnung der Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ im Rathaus Lünen. Acht der neun „Jungen“ saßen auf der OB-Bank, nur Arif Sarıkaya fehlte, dessen Tochter ihn vertrat. Es sprachen Grußworte der Kulturdezernent Horst Müller-Baß, der Vorsitzende des Integrationsrates Gürbüz Demirhan, der Generalkonsul der Türkischen Republik aus Essen, Mustafa Kemal Base, Guntram Schneider, Minister a.D. und Schirmherr der Ausstellung, und Dr. Viktoria Waltz vom ViF führte in Aspekte der Ausstellung ein. Dr. Aysun Aydemir, Integrationsbeauftragte der Stadt Lünen, moderierte die Veranstaltung mit ihrem herzlichen Lachen und viel Herzenswärme.

TUNAHAN ÜNGÖREN, Schüler der Overbergschule, 4. Klasse, trug das Gedicht vor „Ich bin ein Baum“.

 

Und wieder lag die Musikalische Begleitung mit großem Schwung beim Werksorchester Bergwerk Ost. Am Ende der Grußworte und Redebeiträge gab es Geschenke für die „Jungs“ und Ehrengäste: Trophäen von Lünen, Bergbaugegenstände, Fotos und einen Kunstkalender mit Szenen aus dem Bergbau des Künstlers und ehemaligen Steiger Wolfgang Base, der sogar anwesend war.

„Dies war die schönste Eröffnung, die wir je erlebt haben“ – das war die einhellige Meinung der Teilnehmer. Jeder der „Jungs“ kam zu Wort und trug zu einem Teil ihrer Geschichte Lebendiges bei. „Eine afrikanische Redensart besagt: die Geschichte des Löwen´wird vom Jäger erzählt. Hier haben die Löwen selbst gesprochen!“ bemerkte ein Zuhörer, ein ehemaliger türkischer Kumpel. Und die zweite Besonderheit dieser Ausstellung wurde in den drei Stunden deutlich: das Erzählen des Erlebten regt auch Andere an, man erinnert sich und findet Parallelen.

Bei Büffet und Getränken, gespendet von Ihsan Kavak und seiner Lünener Firma, gingen die Gespräche weiter.

FILMPREMIERE SCHICHT IM SCHACHT

Von Lünen aus ging es weiter in die Lichtburg, dem Premierenkino in Essen zur Vorführung des Films „Schicht im Schacht“ von Gisbert Bartels, einem engagierten Film über den Ruhrbergbau nach 1945 „Eine Hommage an die Bergleute“ – so der Untertitel. Wir waren WDR Ehrengäste und Halit Günter und Zeki Kanag, Porträtierte in diesem Film, standen nach der Vorführung mit vielen anderen auf der Bühne. Gemeinsam mit dem ebenso porträtierten Bergwerkschor in schwarzen Knappenuniformen wurde „Glückauf der Steiger kommt“ gesungen, um anschließend mit Büffet und Getränken die Filmpremiere zu feieren. Bewegende Bilder, bewegende Momente!

Halit Günter und Zeki Kanag in der Mitte auf der Bühne unter den Protagonisten des Films!

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Die Ehrengäste mit dem Regisseur auf der Bühne (heller Anzug links Halit Günter, neben ihm Zeki Kanag

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Aus der Pressekonferenz

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MIGRATION IN DORTMUND – endlich ein Thema der Stadt!

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Am 7. und 8. Oktober 2016 fand im Stadtarchiv der Stadt Dortmund eine Tagung zur archivischen Verortung der Dortmunder Migrationsgeschichte“ statt. Dem liegt ein Beschluss  zugrunde, dass die Dortmunder Migrationsgeschichte nun endlich in die Dokumentation der Stadtgeschichte eingehen soll und  muss. Eine halbe Wissenschaftsstelle ist dafür vorgesehen. Immerhin! Es stellte sich bei den verschiedenen interessanten Vorträgen nämlich heraus, dass die Dortmunder Einwanderungsgeschichte nach dem 2. Weltkrieg nicht oder nicht ausreichend in den Archiven und Museen vorkommt und kaum systematisch dokumentiert ist. Ein paar Fotos des Stadtarchivs konnten dies nicht deutlicher zeigen. Allein das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte MKK Dortmund hat mit  „EVET“ der türkischen Emigrantengemeinde vor einiger Zeit eine Ausstellung zu Brautmoden und Hochzeitsfeiern gewidmet. Städte wie München oder Nürnberg scheinen da schon  weiter zu sein. Nun wird die Dokumentation der Dortmunder Einwanderung nach 1945 auch in Dortmund ein Projekt! Gut so!

tgaung-stadtarchiv-16Es geht ja nicht nur um die Dokumentation für die Stadt. Auch für die Zuwanderer hat die Dokumentation ihres Hierseins, ihrer Wünsche und Träume, ihrer Probleme und Leiden, und vor allem ihr Beitrag zur urbanen Geschichte unserer Region Bedeutung, sozial, kulturell und politisch. „Oral History“, von sich zu erzählen, sich selbst als aktiven Teil der Geschichte zu sehen und zu erkennen, seine Rolle in der Geschichte öffentlich gewürdigt zu sehen, gibt Kraft, Selbstbewusstsein und Selbstvergewisserung. Dieser vielleicht psychologisch wirksame Aspekt ist auch der Wissenschaft inzwischen bekannt und als integraler Teil von Seniorenarbeit, vor allem für des Altwerden in der Fremde anerkannt. Dies machte ein Vortrag von Prof. Uslucan vom Zentrum für Türkeistudien aus Essen deutlich.

Die beiden Ausstellungen des letzten Jahres „Onkel Hasan“ des VMDO und „Glückauf in Deutschland“ des ViF wurden als aktuelle, wichtige Beiträge zur Dortmunder Migratiosgeschichte gewürdigt. Sie belegen, dass auch die Zuwanderer selbst dabei sind, ihr Geschichte zusammenzutragen und öffentlich zu machen. Ohne die aktive Beteiligung der Migranten und Migrantinnen kommt ja auch das Projekt des Staatsarchivs und des Museum für Kunst- und Kulturgeschichte nicht voran. Deshalb wurde  diesem Aspekt in der Diskussion viel Raum gegeben. Es geht dabei um Vertrauen und Wertschätzung – denn wer gibt schon gern seine privaten Dokumente und Fotografien oder gar Objekte wie Brautkleider in eine städtische Einrichtung als Leihgabe zum Beispiel, wenn nicht sicher ist, dass es gut aufbewahrt ist und z.B. auch wieder zurückgenommen werden kann.

Die Tagung diente auch der Vernetzung und dem Knüpfen neuer Kontakte. So wird ViF sich gern auf Initiative von Frau Parussel aus dem MKK an einem Projekt des Kochmuseums beteiligen, sich über Kochen, Gerichte, Feiern und mehr aus den verschiedenen beteiligten Ländern auszutauschen. Es zeigt sich, dass unsere Frauen sehr viel Spass daran hätten.

Glückauf also für das neue Projekt und die Dokumentation der Dortmunder Migrationsgeschichte!

 

Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ erfolgreich ein Jahr „on tour“!

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„GLÜCKAUF in Deutschland“, Einladung zur Wanderausstellung mit szenischen Fotografien von Cornelia Suhan

Einladung für die Eröffnung auf der Zeche Zollern, Dortmund Bövinghausen

Am 28. September 2015 wurde die Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Die Premiere fand in der Berswordthalle des Rathauses Dortmund statt, mit dem Schirmherrn Guntram Schneider, Minister a.D., einem türkischen „Sanat Musik“ Chor und der Bergwerkskapelle Ost der RAG Stiftung und mehr als 150 Gästen und Freunden, Kollegen und Verwandten der Porträtierten.

Seit dem gab es fast keine Pause – die Ausstellung tourte erfolgreich in den östlichen Städten des Ruhrgebietes wie Haltern, Recklinghausen,  Bergkamen, Ahlen und in den nächsten Wochen in Castrop-Rauxel, in Rathäusern, in Bildungszentren und im Recklinghausen Festspielhaus. Sie stand passend  in Industriemuseen- und Denkmalen, dem Dortmunder Hafenamt, der Kokerei Hansa, wo das Erkennungsbild gemacht wurde,  und in der Zeche Zollern. Zwischen je 3 , 4 und 10 Wochen konnten mehr als 10.000 Besucher sich ein Bild von der damaligen Situation im Bergbau, den Leistungen der jungen türkischen Lehrlinge und den guten Rahmenbedingungen für Erfolg und Integration durch Medien, Eltern, Lehrherren und Kollegen jener Zeit machen. Flüchtlingsgruppen kamen zu Gesprächen mit den Zeitzeugen selbst.

Die Ausstellung hat vor allem die Förderer überzeugt und sie und den Verein im Mai als einer von 12 Anwärtern auf den Preis für „Bürgerschaftliches Engagement NRW“ vorgestellt und vorgeschlagen!

Die Ausstellung wird weiter wandern, nach Oberhausen, Münster – wir hoffen auch auf weitere Orte in unseren Nachbarstädten. 2018 wird sie dann im letzten Jahr des Ruhrbergbaus in die Landeshauptstadt und sicher auch in das Bergbaumuseum in Bochum gehen.

 

Glückauf-Ausstellung in der LOHNHALLE Zeche Westfalen, AHLEN

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Am 27. September ging die Ausstellung „Glückauf in Deutschland“ nach Ahlen in Westfalen. Um 19.00 war die Eröffnung mit dem Bergwerks-orchester Ost der RAG Stiftung. In Anwesenheit vieler Gäste  sprachen der Stellvertretende Bürgermeister Herr Meiwes (SPD), Herr Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros Ost und Viktoria Waltz für den Vif. Es waren anwesend die Zeitzeugen Hasan Demirci, Halit Günter, Murtaza Karaoğlu und Meleke Celikoğlu, die Tochter des Ahlener Bergbauingenieur Recep Celikoğlu, der auf der Zeche Westfalen Steiger war, aber leider nicht dabeisein konnte. Sie standen nach den Eröffnungsbeiträgen dem Publikum zum Gespräch zur Verfügung. Die Lohnhalle ist ein großartiger repräsentativer Raum, gut renoviert,  gut genutzt und ein wunder-schöner Rahmen für die Ausstellung. Der Abend ging mit Schnittchen und Bier fröhlich zu Ende.

(siehe der Bericht im ahlener-tageblatt-291016 )