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Ein neues Projekt: Quilten!!!

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Wer denkt nicht schon wieder an Weihnachten und die Geschenke. Zu früh? I wo!, Wenn man etwas selber macht, dann dauert es, besonders wenn es sich um etwas Neues handelt.

ViF hat ein neues Projekt am Montag und Freitag, den Kerntagen, wo viele Mitglieder und Freunde, Freundinnen ab 13 Uhr zusammenkommen und gemeinsam essen,  Kaffe trinken, erzählen und beraten. Ab sofort werden wir „Quilten“, das heißt wir werden aus Stoffresten, natürlich den schönsten von zuhause, Decken, große. kleine, für das Sofa, das Bett, die Kinderkrippe, den Kinderwagen, den Esstisch schöne Dinge herstellen,

Man muss nur nähen können, und wenn nicht, helfen wir uns gegenseitig unter Anleitung von Luba. Und jede sollte schauend was sie zuhause hat, aus dem man etwas schönes herstellen kann. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Nähmaschinen haben wir auch!

Dann man los mit Phantasie, „Geduld und Spucke“!

Quilten

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„Kultursensible Seniorenpolitik“ – in Dortmund noch in den Kinderschuhen

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Seit 2016 ist Dortmund im Bundesprogramm : Demographischer Wandel – Aufgaben einer neuen Seniorenpolitik. Es muss auch darum gehen, eine längst erkannte Versorgungslücke zu schließen: die Senioren und Seniorinnen der Gastarbeitergeneration kommt in das Alter, wo Pflegehilfe und Betreuung Immer akuter wird.

ViF, Infrado und VMDO haben dazu eine Zukunftswerkstatt im Dietrich-Keuning-Haus am 14. März durchgeführt, bei dem die Defizite und Notwendigkeit ziemlich deutlich wurden. Hier ein Bericht in den Ruhr Nachrichten:

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Als Anregung hier zwei Scenarien, die die möglichen Alternativen aufzeigen:

Scenario positiv  und  Scenario1

Folgende Einführung wurde gegeben:

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Im Denkmal Rathaus Oberhausen – ein Riesenerfolg!

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Am 3. März kam die Ausstellung nach Oberhausen in das expressionistische Rathaus aus rotem Backstein – eine Ikone der Bergbauarchitektur im Ruhrgebiet.
Der Verein Pro Wohnen, der Historische Verein, die Integrationsbeauftragten, der Integrationsrat und das Kulturbüro hatten gemeinsam diese Schau ermöglicht. Das Bergwerksorchester Niederrhein sorgte dieses Mal mit einer Sängerin für gute Stimmung. Ein Gruppe syrischer junger Männer, die im Projekt Kurbel auf eine neuen Beruf vorbereitet werden, waren besondere Gäste, die gern mit dem OB posierten und auch mit einem unserer Protagonisten.

 

Vorab gab es eine Presseerklärung und unter dem genau richtigen  Motto: Schreiben Sie Geschichte! Das ist auch unser Mission an die Migranten und Migrantinnen: Schreiben Sie Geschichte, werden Sie Teil der urbanen Migrationsgeschichte!

Einstimmiger Beschluss: „Glückauf“willkommen in Dinslaken:

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Am 1. Februar waren die Projektgruppe „Spurensuche“ im ViF zur Sitzung des Integrationsrates in Dinslaken eingeladen, um das Projekt „Glückauf in Deutschland“ vorzustellen.

Das Bergwerk Lohberg in Dinslaken blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück und war bis zu seiner Stilllegung 2006 eine der größten Anlagen des deutschen Steinkohlebergbaus. In Lohberg entstand 1950 die erste  Pestalozzisiedlung, ein Lebens- und Wohnmodell für Jugendliche Lehrlinge der Nachkriegszeit.

Auch unsere Protagonisten aus der Ausstellung Glückauf , die 1964 als Jugendliche aus der Türkei zur Lehre in den Bergbau kamen, sind in später gebauten Pestalozzidörfern untergebracht und versorgt worden, wo sie – soweit entfernt von zuhause – neue Eltern, eine „Mama“ und einen „Vater“ fanden. Einige der 1964 eingereisten jungen Türken kamen nach Lohberg und Murtaza Karaoğlu z.B. hatte hier viele Freunde und kam oft von Dortmund hierher zu Besuch. Ledigenwohnheim und Pestalozzidorf bestehen noch heute. Es lassen sich sicher noch Zeitzeugen finden, die aus jenen Tagen berichten können. Darüber hinaus können Jugendliche und Schüler in Gesprächen mit den damals in Ausbildung  befindlichen jungen Türken zum Thema Ausbildung, Förder-Bedingungen, Lebens-Ziele und Wünsche, interessante Gespräche führen.

So sahen die Mitglieder des Integrationsrates eine sinnvolle Verbindung zum Thema der Ausstellung und eine Chance, Geschichte und Zukunftsperspektiven auch in Dinslaken an dieser Ausstellung lebendig werden zu lassen. Wir freuen uns über den einstimmigen Beschluss und auf eine schöne Ausstellung in 2017.

 

1964, Ankunft türkischer Jugendlicher in der 1. Pestalozzisiedlung

1964, Ankunft türkischer Jugendlicher in der 1. Pestalozzisiedlung . und im Dachgeschoss die Jungen im „Dreibettstübchen

1964: die ersten türkischen Lehrlinge vor dem Dorfhaus

1964: die ersten türkischen Lehrlinge vor dem Dorfhaus (Fotos aus: Vormbrock, Karl (Hg) 1952: Heimat und Heimstätten, Deutscher Heimatverlag Bielefeld-Bethel)

Zum Neuen Jahr 2017 – wird ViF 30 !!!

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Zum Jahreswechsel 2016/17 war Feiern angesagt:

Die Vereinsmitglieder feierten mit Gesang und guten Wünschen zum Jahreswechsel. Vor allem Gesundheit ist für alle Hauptthema. Dieses Mal erhielt jede  und jeder eine schöne Kaffeetasse, einen Stollen vom Vorstand und dazu gab es leckeres von vielen mitgebrachtes Essen und natürlich Wein und Sekt zum Anstoßen!.

Heimatmelodie feierte mit Tanz und Darbietungen zum Winter, Gedichte wurden vorgetragen und insgesamt wurde mit viel Spaß und

Humor das Fest begangen!

Am zweiten Weihnachtstag wurde Ismet Kosan, unser erster Vorsitzender von 1987 80 ! Jahre alt. Das wurde ein großes Familienfest mit mehr als 60 Personen.

Hier ein paar Eindrücke

Ismets Geburtstag

Am Geburtstag 26.12.2016

Der Star des Abends

Ismet Koşan – Artbeiterdichter 80 Jahre! Vor 30 Jahren erster Vorsitzender des Vereins

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Ismet und der Verein für Internationale Freundschaften, das ist nicht zu trennen. Zu seinem Jubiläum haben wir ein kleines Büchlein mit seinen Gedichten erstellt. Es wird in das Archiv des Fritz-Hüser-Instituts für Arbeiterkultur aufgenommen werden.

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Eine ViF-Broschüre 2016/17, gefördert durch den VMDO

ISMET KOşAN  –   EIN LEBEN „ZWISCHEN LYRIK UND PROSA“

Ismet Koşan hat keine Hochschule besucht, nur wenig Jahre in der Grundschule in der Türkei. Er wuchs in dem kurdischen Dorf Şampaşa, Region Erzincan auf, das durch das Militär zerstört wurde. Den Kindern ermöglichten er und seine Frau das Studium.

Die Landwirtschaft seines Vaters reichte nicht, er folgte 1963 seinem Bruder nach Europa, zunächst nach Belgien. Ihm war damals nicht klar, was ihn erwarten würde: schwerste Arbeit unter Tage im Kohlenstaub. Schließlich brachte er seine Familie nach Dortmund und fand eine Stelle bei Hoesch in Dortmund an der Dünnblechwalze. 23 Jahre arbeitete Ismet auf der Westfalenhütte, war Vertrauensmann. Er war Aktivist und Gewerkschaftler, gründete die Gruppe „Gelbe Hand“ und ging mit 58 Jahren in die Frühverrentung.

Auch danach, um „Nachhaltigkeit“ bemüht, fand er andere Aktivisten aus der Hochschule, den Kreisen der Gewerkschaft und der Antirassismusbewegung für Zukunftsaufgaben. Gemeinsam gründeten sie 1987 den ViF um kulturelle und politische Beständigkeit und einen Treff punkt zur Beratung und zur politischen und sozialen Unterstützung der jetzt „Rentner“ gewordenen Migranten der ersten Stunde, den „Gastarbeitern“, zu schaffen.

Er fand in Sandra Alberti die richtige Partnerin und mit vielen anderen begannen sie mit einem Versammlungsraum in der Westhoffstraße beim damaligen DPWV Geschäftsführer Herrn Kroner, der die Idee sympathisch fand, dass sich die Migranten nun selbst organisierten, sich in der Stadt zeigen, einmischten und ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren und zu gestalten begannen.

Die Altenbegnungsstätte in der Flurstraße nahe Borsigplatz wurde schließlich Heimat des Vereins mit seinen vielfältigen Aktivtäten, alles selbst organisiert. Ismet blieb lange Zeit Vorsitzender, fand weitere Partner wie Sofie Olshevska, Hadi Kamişli und immer wieder Sandra Alberti für die Leitung und Weiterentwicklung des Vereins.

Ismet Koşan ist lebendige Migrationsgeschichte, lebende Biografie, ein aktiver Teil der Dortmunder Nachkriegsgeschichte. Er war selbst ein interessierter Beobachter seiner neuen Welt, beschrieb sie, teilte seine Gefühle mit anderen, schrieb sie nieder. Seine Gedichte und Prosatexte sind ein Zeugnis Dortmunder Arbeiterliteratur – Ismet Koşan, Arbeiterdichter

Sein Verein für Internationale Freundschaften möchte seine Texte im Rahmen des Projektes „Spurensuche“ für die Stadt und die Gesellschaft öffentlich machen. Wir möchten ihm mit diesem kleinen Druck für die vielen gemeinsamen Jahre danken.

Und so wurde gefeiert (Fotos Arena Sinek-Sviko, Echo Vielfalt)

Glückauf Eröffnung am 24.11.16 in Castrop Rauxel

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Ein denkwürdiger Tag! Vor 52 Jahren begannen in Castrop die 13,14-jährigen Jungen aus Zonguldak mit ihrer Ausbildung auf Erin! Recep Celikoglu, Hasan Akdeniz, Hasan Demirci und Yücel Kabadayi waren sogar anwesend. Es sprachen Guntram Schneider, der Schirmherr und ehemalige Minister, Raijko Kravanja, der Bürgermeister, Viktoria Waltz vom ViF und das Werksorchester Bergwerk Ost sorgte für die musikalische Stimmung! Die größte Überraschung: Dieter Barilla, Pestalozzivater von Hasan Akdeniz kam ebenfalls – hier vor der Ausstellungstafel von Haken Akdeniz. Dieter und sein Nachbar schauen auf die alten Erinnerungsfotos auf Hasan Ausstellungstafel und hören nicht auf zu erzählen wie alles damals begann…

 

Feiern – das geht immer!

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Ob Weihnachten, Ostern, Russisch Neujahr, Opferfest oder Geburtstag, keine Gelegenheit wird ausgelassen. Zuletzt wurde in großem Stil der 80ste Geburtstag von Boris, unserem Chorleiter von „Heimatmelodie“ gefeiert. Hier eine Kostprobe der immer wieder wunderbaren Stimmung.

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Es wurde viel gesungen, auch getanzt – und natürlich haben unsere Frauen ein gutes Essen vorbereitet und zum Schluss auch ein Gläschen Sekt und wer mag auch Wodka!!!!

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„Kultursensible Altenhilfe“ – längst erkannt und immer noch in den Kinderschuhen!

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Brauchen wir das? So geht es schon los, wenn man eine neue Altenpolitik angesichts des Demographischen Wandels und der Tatsache einfordert, dass die sogenannte „Erste Generation“ alt geworden ist und eine ganz neue Gruppe von älteren und hochaltrigen Menschen mit ausländischer Herkunft neue Anforderungen an die gesamte Seniorenpolitik stellen.

Der DPWV Pflegekongress in Berlin am 28. und 29.9.2016 widmete sich diesem Thema unter dem Titel: „Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe – Perspektiven“. Neben Statistiken, die eindeutig auf die Notwendigkeit der Kultursensibilisierung in den gesamten Beschäftigungs- und Leitungsstrukturen im Pflege- und Altensozialdienst hinweisen , wurden „best practice“ Beispiele vorgestellt. Wie man solch eine Neustrukturierung angehen kann zeigten u.a. die Vertreter der Stadt Berlin, die ein Kommunikationszentrum interkulturelle Öffnung der Altenhilfe besitzt und 200 „Integrationslotsen“ in den einschlägigen Stadtteilen sowie 10 „Brückenbauerinnen“ allein in Neukölln eingestellt hat, die in Pflegestützpunkten tätig sind,  beraten, begleiten und vermitteln. Die Stadt München hat den notwendigen Paradigmenwechsel in der Altenhilfe durch ein für 5 Jahre angesetztes Projekt  mit einer halben Stelle eingeleitet, in dem der Schwerpunkt auf die Information, Überzeugung, Mitarbeit und Beteiligung von den  Migrantenorganisationen für zukünftige Projekte gelegt wird.

Und darin liegt der Kern für eine erfolgreiches Umdenken und Neustrukturieren der Altenhilfe:  die Migrantengemeinden müssen von Beginn an einbezogen  und Akteure und Mitgestalter zukünftiger, dem Demographischen Wandel gerecht werdender Stadtentwicklung werden!

Auch das ist nicht neu, denn längst weiß man zumindest in Berlin, dass Projekte wie „Internationale Bauausstellung Kreuzberg“ in den 90er Jahren überhaupt nur dort Sinn gemacht haben und erfolgreich genannt werden konnten, wo die Zuwanderer „abgeholt“ wurden, und nicht „für sie“ gebaut und geplant wurde. Solch ein Vorgehen  erfordert natürlich mehr Zeit und Anstrengung, ist aber dann der Mühe wert gewesen. Das zeigten v.a. zwei auf der Tagung vorgestellte „best practice“ Beispiele aus Bremen und Frankfurt, die eigentlich in jeder Stadt bekannt sein müssten, die ihre Politik zur „kultursensiblen Altenpflege“ oder „Seniorengerechten Stadt“ neu definieren und strukturieren möchte, die auch die Migranten einschließt! Das Institut für Landes- und Stadtentwicklung ILS in Dortmund hat sich mit solchen Projekten schon in den 90ern beschäftigt – Dortmund und NRW sollten also längst Klarheit über Ziele und Vorgehensweisen haben!

Best Practice Beispiele: 

Bremen „Stiftungsdorf Gröpelingen“ der Bremer Heimstiftung

(Bremer-heimstifung.de)

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Auf dem Gelände einer ehemaligen Feuerwache in Bremen-Gröpelingen, einem alten Arbeiter- und Migrantenviertel, wurde 2003 mit dem Umbau zu einem öffentlichen Multikulturellen Zentrum begonnen und mit zusätzlichen Neubauten das Integrationsprojekt „Wohnen im Alter für und mit Migranten und Migrantinnen“ verwirklicht. Der Träger machte es sich zur Aufgabe,  bei der Planung durch einen entsprechenden Architekten Kriterien für ein sogenanntes „muslimisches Wochen“ zu erfragen und umzusetzen, da sich das Projekt zunächst vor allem an die türkischen Gemeinden und türkische Ältere Menschen wandte. on Beginn an gab es eine intensive Beteiligung der Vereine (ein sunnitischer und ein alevitischer Verein im Viertel) und zukünftiger Interessenten. Von den insgesamt dreizehn Wohnungen  gibt es acht Ein-Personenwohnungen und vier Zwei-Personen-Wohnungen. Umsetzung, Ausgestaltung und „Bewohnung“ setzte auf aktive Beteiligung und Selbsthilfe der zukünftigen und bereits dort wohnenden Mieter. Sie haben die Nutzung des Raumes und Umfeldes, etwa des Gebetsraumes, der Küche, einer Werkstatt, Festraum und Gästeraum bestimmt und noch immer befindet sich vieles im Wandel je nach Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner. Betreuung, Pflege, Versorgung, auch Größe und Kosten sind den sozialen Verhältnissen und den kulturellen Gewohnheiten angepasst.

„Die frühzeitige Beteiligung der zukünftigen türkischen  älteren Bewohner und Bewohnerinnen kann als entscheidend für den Projekterfolg angesehen werden.“

Frankfurt „Victor-Gollancz-Haus“ des Frankfurter Verbandes

(Victor-gollancz-Haus.de)

Das Motto dieser Einrichtung mit 10 Wohngruppen, davon zwei mit muslimischen BewohnerInnen und zwei für Demenzkranke, ist

Gemeinschaftlich – Miteinander – Füreinander
aus der Webseite:
Leben & Pflege im Victor-Gollancz-Haus
Wir pflegen das Miteinander im Haus. Zum Miteinander gehört auch Ihre Familie. Wir brauchen die Unterstützung der Familien. Durch Besuche und Mitgestaltung von Festen leisten Angehörige einen wichtigen Beitrag. Darüber hinaus haben wir hier für Sie ein vielseitiges Angebot an Aktivitäten, Veranstaltungen und Festen.
Im Pflegebereich legen wir besonderen Wert auf kultursensible Pflege, bei der Ihre Intimität und Privatsphäre gewahrt wird.   …

Das interkulturelle Altenhilfezentrum
Unser Haus soll ein Ort für viele unterschiedliche Menschen sein. Je bunter die Gemeinschaft ist, desto reicher an Austausch und Erfahrung ist sie auch. Daher freuen wir uns darauf, über Grenzen hinaus zu schauen, Menschen aus allen Kulturkreisen zu begrüßen und alle in ein aktives, lebendiges Miteinander einzubinden.
Es ist für uns selbstverständlich, die individuelle Religiosität unserer Bewohner zu respektieren. Wir nehmen religiöse und kulturelle Traditionen ernst. Wir feiern sowohl christliche als auch muslimische Feste – gemeinsam.
Seelsorger im Haus
Christliche und muslimische Seelsorger bieten Gottesdienste und Gebete an. Auch in schwierigen Lebenssituationen stehen sie unseren Bewohnern zur Seite. Ansprechpartner für Bewohner muslimischen Glaubens sind die Mitglieder der muslimischen Gemeinden.
Eigene Gebetsräume
Wir möchten, dass Sie Ihren Glauben in unserem Haus leben können. Daher haben wir eigene Gebetsräume, die Ihnen jederzeit zur Verfügung stehen.
Wohngruppe für Menschen muslimischen Glaubens
Eine Wohngruppe in unserem Haus berücksichtigt insbesondere die Lebensgewohnheiten von Menschen muslimischen Glaubens.“

Eine Zentrale Aussage im Vortrag war:

„DIE MITARBEITER SIND DER SCHLÜSSEL!

  • Zum großen Teil bilingual (insgesamt 40 der Mitarbeiter)
  • In der muslimischen WG ausschließlich Frauen
  • In der muslimischen WG überwiegend türkischsprachig
  • In der muslimischen Wohngruppe mit Kenntnissen und Erfahrungen der Lebenswelt der Bewohner“

Zum Vortrag siehe:

ute_bychowski_kultursensible_pflege_victor_gollancz_haus

Auch für die Entwicklung dieses kultursensiblen Hauses für ältere Menschen und den Erfolg dieses Modells war eine zweijährige Planung unter intensiver Beteiligung benachbarter Migranten- und Moscheevereine die Voraussetzung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bergkamen – ein Fest der Bergkamener Bergleute und Freunde

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Die Eröffnung der Ausstellung im Rathaus Bergkamen am Freitag den 26.8. war perfekt: das Wetter super, das Bergwerkorchester „Bergwerk Ost“ spritzig und spontan lockte es auch Besucher des Rathauses an, Minister a.D. Schneider und Bürgermeister Schäfer sprachen hoch politisch, Politiker aus Bund und Land kamen, Kollegen der IGBCE und des RDB gratulierten, und viele ehemalige Bergleute und Bergingenieure feierten ein fröhliches Wiedersehen! Es war auch ein Fest für Murtaza Karaoglu, einen langjährigen Bürger der Stadt, den alle als solidarischen, kämpferischen und vielseitig engagierten Menschen kennen.

Und eine Zugabe: eine türkisch-deutsche Hochzeitsgesellschaft ging durch die Veranstaltung zum Standesamt : ein Tusch vom Orchester und ein Walzer für das Brautpaar war geradezu passend!